Wie ich seit dem II. Löseturnier am vergangenen Freitag weiß, mag Horst Mentlein also keine Hilfsmatts ("Das hat doch nichts mit Schach zu tun!").
Trotzdem möchte ich an dieser Stelle erneut eine Lanze brechen für Hilfs-, Selbstmatt und auch andere Formen von Problemschachaufgaben. Horst, wann hast Du denn zum letzten Mal in einer Turnierpartie überhaupt Matt setzen dürfen? Problemschach bietet Dir Matts in aller Vielfalt und Schönheit, wie Du sie in einer realen Partie vermutlich selten zu sehen bekommst. Vielleicht versuchst Du Dich ja doch einmal an der heutigen Hilfsmattaufgabe:
Schwarz beginnt, beide Seiten machen abwechselnd vier Züge und
am Ende ist Schwarz(!) matt. Letztlich geht es doch auch nur darum an
einer kleinen Denksportaufgabe - Problemschach und Sport, was wird mein
Vorsitzender dazu sagen?-) - sein Gehirn ein wenig anzustrengen und ein
wenig Spaß zu haben, den ich hiermit allen Lesern meiner
Schachecke wünschen möchte. Versucht man überhaupt erst
einmal ein Mattbild zu finden, hat man auch schon fast die Lösung!
1...c6!
Der schwarze König möchte gerne auf c7 sterben!
2.Lxa7
Db6+!
Wie in den meisten Tragödien schreitet die Gemahlin voran!
3.Kxb6
Kd8
4.Kc5
Weiße Rückkehr zum ersten...
4...Kc7
...und zum zweiten.
5.Lb6#
Leider nur ei Löser für diese nette Knobelei. Je ein Freigetränk für Ralf Christ und Bernhard Weber. 1-0