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Der zweite Turniertag startet mit Runde 3 und Hoyerswerda als Gegner des LSV-Teams. Nominell sind wir favorisiert - aber wir sind auch gewarnt. In der ersten Runde hatte Hoyerswerda überraschend Regensburg geschlagen. Die Frage ist auch: Wie haben die Jungs den Wettkampf gegen Kiel verkraftet? Nun - sie sind gewillt das Feld jetzt von hinten aufzurollen und in knapp vier Stunden fegen sie Hoyerswerda mit 5:1 von den Brettern.

Am 6. Brett kommt am Vormittag Lukas zum Einsatz. Er kennt nur den Weg nach vorne und beendet dann als Erster seine Partie zum 1:0 mit einer brachialen Mattkombination:
 
nagy wiereck
 
Lukas mit Weiß am Zug. Die Schwerfigurenbatterie ist aufgeladen: 30. Dxh7+!! und Schwarz geht matt.

Auf Lukas folgt am anderen Ende der Tischreihe an Brett 1 Martin. Er hat eine Qualität erobert - sein Gegner hofft im Endspiel noch auf eine Festung. Doch dann wird die Partie plötzlich durch ein Zwischenmatt von Martin zum 2:0 beendet:
 
grohmann kololliM
 
Martins Gegner mit Weiß kann hier der Verlockung 40. exf5?? nicht widerstehen. Martins Antwort, 40.- g4-g3 matt, beendet jedoch  die Partie.

Auch Tigran braucht nicht lange und zeigt, dass er auch solide kann. Eine vorteilhafte Stellung wickelt er in ein gewonnenes Damenendspiel ab - 3:0. Bei Fin und Tom geraten die Partien nie wirklich aus dem Gleichgewicht und enden daher remis.

Die letzte Partie spielt dann noch Tilo. Er bearbeitet die Königsstellung seines Gegners lange und kurz vor der Zeitkontrolle ist es dann auch hier Zeit für die Ernte:

 
Am Nachmittag warten dann in Runde 4 die Gastgeber der DVM, der Hagener SV auf uns. Man kennt sich aus der Jugendbundesliga und es sind meistens spannende Wettkämpfe. So ist es dann auch heute. Wieder gelingt uns ein glänzender Start. Martin lockt seinen Gegner auf unbekanntes Terrain und schon nach 12 Zügen hat der keine Lust mehr eine schwierige Stellung gegen Martin verteidigen zu müssen.

Tigran spielt am Nachmittag dann wieder in seinem gewohnten Stil. Ein schwacher Zug seines Gegners und praktisch aus dem Nichts wird ein Scharmützel angezettelt und sein Gegner scheitert an der entstandenen Kompliziertheit - 2:0 für uns.

 
Nur bei Tilo und Max sieht es nicht gut aus. Max hat eine Qualität mehr, aber zu viele Bauern dafür geben müssen. Bei Tilo summieren sich einzelne Schwächen seiner Stellung. Beide müssen am Ende die Punkte nach Hagen geben. Fin und sein Gegner stehen voreinander und kommen nicht weiter - remis. Bleibt schließlich noch die Partie von Tom. Eine verschachtelte Stellung, in der Tom den schlechten Läufer hat. Aber Tom hält alles zusammen. Auch diese Partie endet schließlich remis und der Wettkampf endet 3:3.

In der Tabelle sind wir jetzt mit 5:3 Punkten auf Platz 6 geklettert. In Runde 5 sitzt uns morgen die Mannschaft vom SK Plauen gegenüber.