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Zwei Runden vor Saisonende steht in der Bezirksklasse A unsere „Achte“ immer noch an der Tabellenspitze mit 10:0 Punkten. 2 Zähler dahinter, der „eigentliche“ Favorit in dieser Klasse. Aber SV Lauenburg liegt zwei Zähler hinter uns und weist auch ein schlechteres Brettpunktverhältnis auf. Das zugegeben ist mit 28,5 zu 26,5 nur minimal. Mit einem eindrucksvollen 8:0 bei den Segeberger Schachfreunden III hat man für Furore gesorgt.

Mittlerweile hat sich LSV IX mit einem 7,5:0,5-Kantersieg über SV Bad Schwartau IV auf den dritten Tabellenplatz geschoben. Allerdings auch mit weiteren zwei Zählern Rückstand, so dass nach wie vor die Entscheidung zwischen SV Lauenburg und LSV VIII fallen dürfte.

Ede hatte die Mannschaftsführung am 20.01.19 gegen SV Kaltenkirchen II mir übertragen, da er anderswo irgendwas zu tun hatte.

Die ersten Entscheidungen fielen sehr schnell. Allen voran Niklas Senechal, der seinem Gegner im Mittelspiel eine Figur abknöpfte und nach einem Generalabtausch im Endspiel sicher den Punkt einfuhr.

Nahezu zeitgleich gab es zweimal Jubel. Einmal auf unserer Seite und das andere Mal im Kaltenkirchner Lager. An Brett 1 hatte Mohammed Alkasir seinem Gegner eine listige Falle gestellt, in die er auch hineintappte.

Paco Valverde konnte sich nach 16 Zügen zwar eines Mehrbauern freuen, doch ein schwerer Fehler wenige Züge später (25….Lh6?) nutze der taktisch versierte Altmeister Gerhard Holzberg. Letztlich hatte Weiß einen Mehrturm.

Das war der Anschlusstreffer. Stefan Gosch baute umgehend unseren Vorsprung aus. Wie das vor sich ging, bekam ich gar nicht so schnell mit. Ich meine, es waren für ihn klare Endspielvorteile.

Geradezu haarsträubend ging es bei Elke Böttcher zu, die es mit Schwarz mit Andrea Rehder zu tun bekam. Mal sah ich Andrea und mal Elke auf der Siegerstraße. Glücklicherweise war es am Ende dann doch Elke, die jetzt mit 4,5 aus 5 ein glänzendes Einspielergebnis vorzuweisen hat.

Kommen wir zu Vater und Sohn Paulsen. Niels-Martin hatte ein Schwerfigurenendspiel mit mehreren Bauernplus auf dem Brett und musste nur aufpassen, dass der Gegner nicht doch noch zu einem Dauerschach kam. Doch Niels war aufmerksam und hatte alles im Griff. Da Vater Hauke sich in total ausgeglichener Stellung Remis machte, waren die 2 Mannschaftspunkte für uns gesichert.

Meine Partie, besser gesagt meine Verlustpartie an Brett 8 spielte keine Rolle mehr. Ich fand nie so richtig ins Spiel. Leichtfertig und unachtsam geriet ich sehr schnell positionell und materiell ins Hintertreffen und spielte eigentlich nur noch weiter, bis ich über unseren Sieg Gewissheit hatte.

Am 3. Februar geht nun um fast bis Niedersachsen. Hier warten Wiechmann und Co., um die wohl letzte Chance zum Bezirksligaaufstieg zu nutzen