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Alles hat einen Anfang und ein Ende. Das jedenfalls sagt das mächtige Orakel in der Matrix-Triologie. Also fange ich einmal mit einer Partie an.

Nett, nicht wahr!? (Übrigens: Kennt jemand die Partie und die Protagonisten? - Ich nenn die jetzt nicht, ich will mir ja nicht anmaßen, wie der Weiße spielen zu können). Diese Partie hatte ich zufällig vor gar nicht all zu langer Zeit nachgespielt und dann passierte am Freitagabend in Scharbeutz das Plackmeyer - Patzer):

Mir entfuhr nur noch ein „Achgottchen“. In der ersten Partie schrieb der Sieger als Kommentar zum 6. Zug: "Wie sofort ersichtlich, braucht Weiß den Zug Lf8-c5 nicht verhindern." Ich fühlte mich inspiriert und wollte die Partie wiederholen, aber ich hatte natürlich schon längst alles vergessen. Also verlor ich.

Sehr schön, nicht wahr. Das war das 1:1, nachdem Wolfgang Clemens gegen Michael Wurz recht schnell gewonnen hatte. Ob sein Turmeinschlag auf g3 nach Kh1 tatsächlich zum Gewinn reicht, konnte ich in der Eile nicht sehen und habe es dann auch nicht mehr hinterfragen können.

Gegen Timmendorfer Strand taten wir uns wieder einmal schwer. Ein klarer Sieg war jedenfalls nicht zu entdecken, fand auch Andreas Richter. Er hatte sich übrigens auf die Partie Richter gegen Richter gefreut, kämpfte dann aber gegen einen krückenbewaffneten Dirk Storbeck. Am Ende ein ganz hübscher Sieg für Andreas, wenn er auch zwischenzeitlich einmal unzufrieden mit seinem Spiel gewesen ist.

In Führung (2:1) brachte uns aber dann Martin (Henning Urban gegen Martin Herrnkind). Hier muss man vielleicht anmerken, dass beide Spieler den falschen Läufer nicht wirklich würdigten. Im Stellungsbild ist Weiß am Zug, er entschied sich für Kf3.

Grafik MH

Ob jetzt erst Andreas oder zuerst Michael Weiss (gegen Torsten Schröder) siegte, weiß ich nicht mehr, war wohl zeitgleich. Michael hatte im Gegensatz zu allen anderen einen Start-Ziel-Sieg hingelegt.

Zum Schluss einigen sich Elke Böttcher und Günter Schütt auf Remis. Elke spielte erstmals bei uns mit und hatte einmal etwas unglücklich abgewickelt. Ihr Mann und Fahrer Ulrich Böttcher meinte auch, da war wohl etwas Besseres in der Luft. Elke hatte eine Figur mehr gegen ein paar Bauern, am Ende wurde es Dauerschach.

Gut gemacht. Wir müssen jetzt nach Fehmarn und zum Schluss geht es gegen Kücknitz.

Ich hatte mich also in Scharbeutz einzügig Matt setzen lassen. Toll. Sollte ich nicht am Sonntag in Eckernförde für die LSV-Zweite in der Landesliga spielen? Ein guter Einstand für das Wochenende. Ich sagte den Landesligaspielern lieber nichts von meinem Können.

Und daher komme ich zum Schluss und bringe noch eine Partie.

Landesliga Eckernförde-LSV, 24.02.2019

Plackmeyer, J.-H.-Lomer, E.

 

Die Frage von Edmund Lomer: „Was sollte das denn? Den Sinn des 57. Zuges habe ich nicht verstanden“ – auf diese Frage hab ich zum Ende keine Antwort gegeben.